orig. schodagruam dirndln

 

da wo mia dahoam san, ob jung oder alt,

ein schatz is des greatal, des in herrgod recht gfoit.

 

wia s´ wasser, so klar, und  so sauber, so rein

so san unsre herzen – wird oiweil so bleim!

 

gaunz  om in da höh, wo da adler nu fliagt,

is so wunderbar sche, das ma nasse augn kriagt!

        

de kreuz auf de güpfön, schaun oba  auf d´ leit,

und zwischen de grean bam, is s`jagan a freid!

 

kemts zuwi zan greasee, geht s´herzerl  vanaund,

de buam und de dirndln, san ban wirtn beinaund.

 

beim taunzn und singa, die gäst schaun uns zua,

vom juchzn und springa, da kriagns goa net gmua!

 

mia schaun uns auf d`wiesen auf d´berg und am wald,

auf d´hirschn auf d´rehbeck, kimt glei wer der zahlt.

 

mia san, wia ma san und mia hoitn fest zaum!

olle fremden san uns recht, wauns gmua euro mithaum!

        

in da mitt da is talstadt, umadum is de welt,

de bank und de gmoa schaun das ja koan was fehlt!

 

dahoam is´s  was anders, da greamöts und krachts,

waun de oid a ned folegt, a junge – die machts!

 

de bruat, de hoit zaum, sie is falsch und sie liagt!

halt´n alle de papm, solaung jeder was kriagt!

 

verteilt wird des manna nur  mit göttlichem seg´n

soit si später wer aufreg´n, daun hat koana was gseng´n.

 

waun d´bledheit gscheit weh tat, miasst´n vü oiwäu schrein!

fia des gibt´s hoit koan dokta, zum tabletten vaschreib´n!

 

junge leit! tat´s eich zaum, seid´s do ned goa so stad,

betonier´n – des geht glei, wieda wegtoa is fad!

 

 

zerscht schau ma nu zua, wia´s korrupt san und schmiern!

wauns aufkumt wird g´jammert, solln si alle scheniern!

 

de einsicht kimt nia, und wauns kimt daun  is´s z´spät!

am end kimt ois zruck, was ma zerscht augricht hat!

        

wo´s bam gibt und wild, kloane bauern fast am end,

wo´s geld gibt zan scheffeln, keman de  gwissn glei grennt!

 

uns schodagruam dirndln platzt jetzt a bald da krag´n,

wems wurscht is was morgen kimt, der soit´s gfälligst sag´n!

 

        

„das grüntal ist ein paradies, das gott vom himmel fallen ließ“

 

text: walter mayrhofer

satz: raphael trautwein

Mitwirkende:

Regie: Helmut Gebeshuber

 

Regieassistenz: Gabi Burket, Anna Leithinger

 

Schauspieler:

 

Alfred Schatz, Walter Mayrhofer, Herbert Hüttner, Lisa Lax, Bettina Mayrhofer, Franz Danner, Johanna Leithinger, Markus Krottendorfer, Manfred Sperrer, Karl Geiger, Karl Unterreiter, Katharina Traußnig-Schwarz, Christine Moser

 

Orig. Schodagruam Dirndln:

 

Karin Morokutti, Lucia Grabner, Maria Schoiswohl, Ursula Holzleitner, Sarah Morokutti

 

Bühnenbild - Konzept: Marion Wicher

 

Kostüme: Greti Hüttner, Anna Leithinger

 

Technik und Fotos:  Claus Schreiner

 

Bühnenbau: Sepp Lang, Hermann Weberstorfer,

Toni Bammer, Markus Traußnig, Herbert Hüttner,

Walter Mayrhofer

 

Grafische Gestaltung Titelbild: www.design.trautwein.at

 

Eichenschädel: Leihgabe von www.giovi.at

 

Karikatur "Schwarzes Schaf/Adler":

Oliver Schopf DER STANDARD 

 

Werbung, Sponsoring: Barbara Mayrhofer,

Herbert Hüttner

 

Kartenverkauf: Tourismusbüro Grünau

 

Buffet: Gabi Schmid und Team

 

 

Ein Dankeschön an alle Diese und auch an Jene,

die sonst noch im Hintergrund die Fäden

gezogen haben!